Donnerstag, 13. April 2017

12 von 12 im April

Guten Morgen ins Bloggerland. Gestern habe ich wieder bei der Aktion von Caro Kännchen mitgemacht und 12 Bilder über den Tag verteilt geknipst. Diesmal war  es wieder ein schnöder Wochen- und Arbeitstag, also nicht wirklich spannend.

Kommt Ihr mit durch meinen Tag?

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Der Tag beginnt um 6:30 mit dem obligatorischen Blick aus dem Schlafzimmerfenster zwecks Wettercheck. Es ist dunkel und wolkig und es ist Regen angesagt. Hoffentlich kommt er auch...

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Bevor ich ins Bad verschwinde blättere ich fix durch das lokale Wurstblatt, in der Hoffnung noch irgendwas Interessantes zu finden, was ich nicht schon am Vortag in den Onlinemedien gelesen habe.

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Nach der Herstellung der Vorzeigbarkeit von Frau Ibu mache ich fix noch Fußabdrücke für neue Sommerschlappen bevor ich Strümpfe anziehe.

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Die Fußabdrücke bringe ich kurz vor 8 in die Post im örtlichen Edeka und besorge mir noch was für das Frühstück.
Die Smoothie-Flasche sorgt später für brüllendes Lachen bei den Kollegen *gacker*
Jeder liest da irgendwie was gaaaanz anderes.

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Anschließend fahre ich durch den Lieblingswald zur Arbeit. Ich liebe es, wenn die Buchen grün werden ♥

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8:30, Auto auf dem Parkplatz abstellen und ins Büro eilen....

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 12:00, Mittagspause. Ich mache mit der Lieblingskollegin einen Spaziergang über die Felder hinter unserer Firma. Die Lerchen trillern, die Bäume blühen und es stinkt riecht nach Gülle Frühling.

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Nach Feierabend fahre ich erst zum Blumendealer meines Vertrauenes und bestelle 2 Blumendinger für den 90. Geburtstag am Wochenende. Danach halte ich im großen Einkaufszentrum an, weil mein Kosmetiksortiment zur Neige geht. Schon auf dem Parkplatz stelle ich fest, dass das ein Fehler war. Hauen und Stechen auf dem Parkplatz und Massenkuscheln im Einkaufszentrum gepaart mit Osterkitsch. HImmerl, was die Leute da alles raus geschleppt haben. Man könnte meinen, die haben Angst vorm Verhungern.

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Die nächste Station ist der nachbarörtliche Lebensmittelladen und anschließend der Bauer im Ort. Dort besorge ich für alle noch frische Eier von glücklichen Hühnern.

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Zu Hause werden die Einkäufe ausgepackt und zum Mitnehmen am Samstag bereit gestellt.

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Danach fliegen die Büroklamotten in die Ecke und ich tausche die Karrieretreter gegeb Wollsocken und Schlappen. Herrlich, wenn der Schmerz nach läßt, die Füße tun mittlerweile so richtig schön weh. Eigentlich müßte ich noch etwas aufräumen, aber dazu habe ich keine Lust mehr.


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Zum Abendessen gibt es einen Caprese-Selbstbausatz. Für mehr fehlt mir heute einfach die Lust *grins*

Habt einen schönen Grün-"Freitag" Ihr Lieben und ich wünsche Euch ein gemütliches Osterfest!
das Ibu

Dienstag, 11. April 2017

Glücksmomente der Woche #15

Hallo Ihr Lieben,
heute mag ich auch mal wieder meine Glücksmomente zeigen.
Dies ist eine Aktion von der lieben Alizeti, die immer am Sonntag Ihre Glücksmomente veröffentlicht.
Zwar ist heute schon Dienstag, aber auch da kann man sich doch glückliche Momente anschauen, oder?

Sich mit dem Wollsockenverweigerer mitten in der Woche in unserer Lieblingstrattoria festschwatzen.

Das erste Eis der Saison verputzen, Bio und vom Bauernhof aus der Region.

Überraschungen für die Instagram-Aktion #freudeschenken2017 verpacken und sich diebisch freuen.
Ich liebe Überraschungen :-)

Das ganze Wochenende war ein Glücksmoment.
Sonne pur.
Garten pur.

Unterm Kirschbaum stehen, die Bienen brummen hören und den Duft der Blüten riechen ♥

Nach getaner Gartenarbeit auf der Terrasse stehen und nach unten schauen.

Das Außenwohnzimmer putzen und wieder einräumen.

Nach getaner (Sonntags)Arbeit ein Bierchen trinken, etwas stricken und warten, dass das Abendessen fertig wird und den Frühling genießen.


Hemmungslos futtern, Kotelett und Wildbratwurst (regianales Wild!) und den zweiten Spargel der Saison. 

Anschließend noch bis fast 9 Uhr draußen sitzen (im April!!!), dem Vogelkonzert lauschen und den Sonnen untergang genießen. Perfekter und glücklicher kann ein Moment fast schon nicht mehr sein.


Habt eine schöne Woche!
das Ibu

Donnerstag, 6. April 2017

Dschungel

Guten Morgen Ihr Lieben.
Der Blog hier hat ja auch irgendwas mit "Garten" im Namen. Leider habe ich Euch die letzte Zeit wenig davon gezeigt. Das liegt vor allem auch daran, dass ich im letzten Jahr verdammt wenig im Garten gemacht habe. Genossen habe ich ich überhaupt nicht, immer nur das nötigste am Wochenende gemacht = im Dauerlauf am Samstag mit dem Rasenmäher durch gewetzt.
Dem entsprechend sieht es jetzt im Frühjahr aus.
Kommt Ihr mit in den Dschungel?

Am Rosenbogen kann man nicht mehr zwischen Beet und "Rasen" unterscheiden. Alles ist zugewuchert.
Und Waltraud ist auch kaum zu sehen, die Arme.

So ist es besser, alles frei gekratz und man sieht wieder die Basaltsteine.


Im Schattenbeet hinterm Gartenhüttchen ist alles von Herbstanemonen bzw. irgend so einer blöden, wilden Clematis zugewuchert. Letztere ist echt die Pest und nicht auszurotten.


Kurzfristig ist jetzt wieder alles frei, bis die Clematis wieder auftaucht. Und das wird sie .... *seufz*

Das Beet gegenüber.... im Blumenhartriegel (ganz hinten) sind leider ganz viele Triebe der Unterlage...

Im Gestrüpp haben sich sogar blühende Osterglocken angefunden, wie schön ♥

Als nächstes sind dann die Beete zum Pferdenachbarn dran und die Trockenmauer. Diese müssen wir spätestens nächstes Jahr neu machen, da sie sich schon ganz schön verschoben hat.


duftende Veilchen im "Zier"rasen


Lungenkraut auf der Sandsteintreppe

 Hier drüber freue ich mich ganz besonders. Unter Unkraut und vertrockneten Staudenresten habe ich ein Nest Bärlauch gefunden. Scheinbar habe ich jetzt ein Plätzchen gefunden, an dem er sich wohl fühlt und selber ausgesamt hat. Ich versuche ihn ja schon seit Jaaahren dazu zu überreden. Noch sind es kleine Babys, aber irgend wann einmal...dann reicht es vielleicht für Pesto.


Die Katzen erfreuen sich auch am Frühling und vor allem am frisch abgeräumten Beet mit der Katzenminze. Da sind meine Junkies völlig hin und weg und high. Zum Piepen.


Oder man sonnt sich in Dösenöffners Jacke.

Habt einen schönen Tag!
das Ibu







Dienstag, 4. April 2017

Zweites WiNiWi-Synchronkochen // Thüringer Rostbrätel

Na? Habt Ihr alle gut gefrühstückt? Das hoffe ich mal, falls nicht knurrt Euch nach dem Lesen des Posts garantiert der Magen. Also lieber noch mal fix was essen und beschwert Euch nicht, ICH hab Euch vorgewarnt!!!!

Am Wochenende haben wir unser zweites Synchronkochen veranstaltet. Wir, das sind meine Internetfreundinnen Tanni und Nicole und meinereiner. Internet ist schon was Feines, kann ich Euch sagen!

Auf Wunsch von Tanni gab es diesmal Thüringer Rostbrätel. Beim letzten Großeinkauf in Leipzig für meine Eltern hatte ich für meine beiden Mädels nämlich auch ein paar so richtig typische ostdeutsche Sachen mitgenommen, von Bambina über Halorenkugeln bis hin zu einem Brätelgewürz.

Dieses sollte am Wochenende benutzt werden.

Ich schreibe Euch jetzt kein genaues Rezept auf, im Internet findet Ihr dazu wirklich jede Menge. Als Beispiel verlinke ich Euch dieses hier: Thüringer Rostbrätel.

Hier seht Ihr (neben durchwachsenem Schweinenacken) die Hauptzutaten: vieeeele Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze nach Geschmack (bei mir Salz, Pfeffer, gemahlener Kümmel und Majoran, Bier (in meiner Familie traditionell Köstritzer Schwarzbier) und Senf. Auch da habe ich einen thüringer verwendet, ich finde den Unterschied schmeckt man deutlich.

Der Nacken wird nach Geschmack gewürzt...

... und von allen Seiten dick mit Senf bestrichen. Für 10 Steaks ging der ganze Topf Senf drauf. Danach werden die Steaks immer abwechselnd mit Zwiebel und Koblauch in eine verschließbare Schüssel gepackt.

Als oberste Schicht noch einmal Zwiebeln darauf und dann mit Bier auffüllen, bis die Steaks bedeckt sind. Die Schüssel verschließen und für mindestens 24 Stunden kalt stellen und durchziehen lassen.

Die Steaks aus der Marinade nehmen und denn Holzkohle (wichtig!)- Grill anheizen.
Die Zwiebeln aus der Brühe fischen und abtropfen lassen.
Zwiebelreste vom Steak entfernen, diese verbrennen zu schnell.


In einer Pfanne die Zwiebeln so lange braten bis sie goldbraun sind. Eventuell noch mit etwas Honig abschmecken.

Die Steaks auf den Grill packen und braten .
Natürlich kann man das Fleisch auch in der Pfanne braten, aber original sind sie vom Grill und der Thüringer schwört auf Holzkohle! ;-)

Und dann: Maaahlzeit!

 Als Beilage gab es bei meiner Familie entweder eine Scheibe Brot oder einen Kartoffelsalat.
Bei uns gab es dazu einen Rest Mangoldgemüse auf sizilianische Art (mit Tomate, Rosinen und Zimt) vom Vortag, östereichischen Käferbohnensalat und Gurkensalat auf Thüringerart (mit Schmand, Dill, Salz + Pfeffer + Zucker). Die Bohnen hat mir Nicole geschickt, von Ihr ist auf der Tipp diese mit Kürbiskernöl und Zwiebelchen als Salat zu essen. Suuuper lecker.

Das war wieder ein tolles Synchronkochen in WiNiWi (Winnekendonk-Niedenstein-Wien). Bin schon gespannt, was wir als nächstes kochen werden und freue mich darauf.

Habt einen schönen Tag!
das Ibu

Sonntag, 2. April 2017

Ibu in Hamburg // letzter Teil

Guten Morgen ins Bloggerland und einen schönen Sonntag!
Habt Ihr Lust auf einen grauen Regentag in Hamburg?
Auch da ist Hamburg wunderschön.
Nach einem sehr üppigen Frühstück am Samstag machen wir uns auf zum alten Elbtunnel.

Zu Fuß steigen wir die drölfzichhundert Stufen hinunter. Die Architektur ist beeindruckend, aber alles ist extrem schmuddelig und voller Vogelkacke. Sehr schade!

Das sind 3 der Autofahrstühle, mit denen man früher hinunter fahren konnte. Vor 25 Jahren auf Flitterwochentour haben wir das mit unserem Opelchen noch gemacht.

Ausfahrt unten im Tunnel inkl. Einweiserhäuschen.


Unten angekommen laufen wir durch die noch fast menschenleere Tunnelröhre. Auf dem Rückweg ist diese dann rappelvoll mit Leuten und Ziehkoffern die zur Aida wollen, die irgendwo auf der anderen Seite angelegt hat.


Nana und Wollsockenverweigerer vor dem König-der-Löwen-Theater an Elphi
Auf der anderen Seite angekommen laufen wir bis zu den Musical-Theatern. Der Plan war mit dem Schiff wieder zurück auf die andere Seite zufahren. Leider fahren die Fähren am Wochende nur zu Theaterspielzeiten. Schade. Also laufen wir wieder zurück durch den Tunnel.
Anschließen gehen wir zum Michel und steigen die Stufen bis ganz nach oben. Während unserer Flitterwochen war der Michel nämlich geschlossen und ich will das unbedingt nachholen.

Blick Elbe abwärts
Von oben hat man einen grandiosen Blick auf Hamburg. Schade, dass es so grau in grau ist.


Wir sind genau zur vollen Stunde oben. Die Glocken sind ordentlich laut.

Blick Elbe aufwärts
Danach schauen wir noch auf dem Kunsthatwerker und Antikmarkt vorbei, der im Gemeindehaus stattfindet. Davon habe ich leider keine Bilder und gekauft habe ich auch nix.

Wir laufen weiter durch das Musikerviertel (mittlerweile im strömenden Regen) in Richtung Rindermarkthalle. Nach einer Shoppingrunde durch die Markthalle begeben wir uns zurück zum Hotel. Den Rest des Tages verbringen wir mit den Füßen auf der Fensterbank, schauen den Schiffen zu und knabbern an unseren Franzbrötchen.

Treppenhaus im historischen Teil des Hotels
Am Sonntag machen wir vor der Heimfahrt noch einen Abstecher zum Willkomm-Höft, der Schiffsbegrüßungsanlage.

Das Wetter ist wieder Dunkelgrau an Wind bei Regen.

Wir haben Glück, ein Containerschiff kommt und wird begrüßt  
Ein letzter Blick Richung Hamburg, bevor wir uns ins warme Auto setzen und nach Hause düsen. Ich hätte ja noch einen Tag länger bleiben können....

Das waren die Bilder von unserem Ausflug nach HH. ICh hoffe, es hat Euch genauso gut gefallen wie uns.
Bis die Tage,
das Ibu