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Die verstrickte Dienstagsfrage 4/2012

Beim Wollschaf wird heute gefragt:
"Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto "Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe" beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?"

Ganz ehrlich? Nix! Ich habe nur Sachen gestrickt, die mir gefallen haben und wirklich alle sind auch was geworden. Das erste war (wie schon mal berichtet *ggg*) ein grau-weißer Schal, gefolgt von einem Pulunder, danach traute ich mich schon an Socken, Zopfpullis und Sommerpullis mit Noppen und Löchern. Die meisten Sachen sind noch existent und werden auch noch getragen. Der graue Zopfpullover für meinen mir rechtmäßig angetrauten Wollsockenverweiger wird jetzt erst wieder getragen, nachdem ich ihn konfisziert und als meinen deklariert habe (nach 10 Jahren ungenutzt im Schrank darf ich das ja wohl).
In Bezug auf Häkeln muß ich das "nix" allerdings zurück nehmen. Ich mußte in der Schule Topflappen häkeln. Öde, häßlich und nicht zu gebrauchen (Muddern hebt sie aber immer noch auf *öorks*). Was hab ich mir mit den Dingern die Pfoten verbrannt....

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