Dienstag, 18. Oktober 2016

Ibu in Italien // Teil 1

Endlich habe ich es geschafft und die Urlaubsbilder gesichtet + sortiert. Es ist sehr praktisch, dass man mit dem Handy immer eine Knispe griffbereit hat, aber die Uuuunmengen an Bildern....

Wie mittlerweile fast jedes Jahr sind wir in diesem September auch wieder an den Comer See nach Mandello gefahren. Dort findet immer am zweiten Wochenende das Motorradtreffen von Moto Guzzi statt. 

Der Plan war, den Galetto-Roller in den Bus zu stecken und erst eine Woche in die Toskana (oder so) zu fahren und dort mit dem Zweirad durchs Hinterland zu tuckern. Danach wollten wir nach Mandello.

Leider ist der Roller trotz aller Anstrengungen des Wollsockenverweigerers nicht fertig geworden. Am Motor war ein Gewinde so kaputt, dass es nicht reparabel und das Hähnchen ziemlich inkontinent war. Beim ersten Startversuch suppte aus dem Gewinde lustig das Motoröl.

Also haben wir den halben Hahn in den Anhänger gesteckt und ihn auf dem Hinweg zu seinem Vorbesitzer gebracht, der nun den Motor austauschen wollte.
Daher startete der Urlaub im Schneckentempo, mit dem Anhänger hat uns wirklich JEDER auf der Autobahn überholt.

Endstation für das halbe Hähnchen. Zum Glück können wir den leeren Anhänger bei Richard lassen...
Nach einem längeren kleinen Schwätzchen geht es wieder auf die Autobahn, als Tagesziel haben wir den Bodensee geplant. Dort kommen wir so gegen 21 Uhr an, leider ist es nicht so einfach einen Campingplatz zu finden. Plätze gibt es genug, aber mit merkwürdigen Öffnungszeiten. Ab 20 Uhr geschlossen und kein späteres Einchecken möglich.Noch  nicht mal draußen darf man stehen, wenn man später an kommt. Bei Platz Nummer drei klappt es dann.
Am nächsten Morgen die nächste Enttäuschung: Brötchen nur gegen Vorbestellung am Vortag. Knarf.

 Nun gut. Dann lassen wir nur das nötigste Geld dort und plündern statt dessen den örtlichen Bäcker. Dafür frühstücken wir mit einem herrlichen Blick auf den Bodensee.

Je weiter wir Richtung Splügenpaß kommen, desto mehr Wolken ziehen auf. Oben ist es leider total usselig.

Und an der Straße wird immer noch gebaut. Mittlerweile seit zwei Jahren.

Auf italienischer Seite halten wir an und essen hier eine sauleckere Pizza aus dem Holzofen, mit Blick auf den Splügensee.

 Pizza bianca (ohne Tomatensoße). Mit Radicchio, Büffelmozarella und scharfer Salami. Lecker, lecker, lecker!

Oben am Paß hängen die Wolken.

Den Splügensee kennt das Navi putziger Weise, dafür keine einzige Straße (das ist die CD mit den Europäischen Hauptstraßen).

Und da wir in 4 Tagen in Mandello sein müssen (Ferienwohnung) entschließen wir uns nach Dongo zu fahren. Das liegt auf der anderen Seite vom See und dort waren wir vor ca. 10 Jahren schon mal.

 Unseren Campingplatz gibt es noch, er ist mittlerweile viel schattiger als das letzte Mal.
Da wir nur ein paar Nächte bleiben, haben wir auch kein Vorzelt dabei, sondern nur das Tarp. Das ist fix aufgebaut und dann legen wir die Füße hoch.


Den Rest des Tages verbringen wir am "Strand" der zu unserem Campingplatz gehört. Es sit der schönste am ganzen See, weil breit und aus kleinen Steinchen.

Das war der erste Teil, ich hoffe es hat Euch gefallen.
bis die Tage, das Ibu




Kommentare:

  1. Ich will jetzt sofort Pizza am Wasser mampfen *mpfff* wunderschöne Fotos sind das und ja die Bilderflut erschlägt mich auch manchmal, die man so produziert *lach*

    Alles Liebe und dickes knuddel
    nima

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  2. Liebe Ina,

    hach, da könnte ich auch sofort hinfahren. Beim Splügen musste ich lachen. Irgendwie wird da immer gebaut. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Liebe Grüße
    Gabi

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