Mittwoch, 26. April 2017

Ein kleiner Umweg in den Nachbarort...

... das war unser (vorgezogener) Osterspaziergang.
Da wir die kompletten Ostertage in Leipzig verbracht haben, sind wir bereits am Karfreitag zu unserem Osterspaziergang aufgebrochen. Das Wetter war mies, aber bei schönem Wetter ist es ja bekanntlich keine Kunst, nicht war?

Zuerst mußten wir uns entscheiden, wo wir hin laufen wollen. Was zu Futtern sollte es unterwegs geben. Aber in Niedenstein waren wir die letzte Zeit schon so oft und auf Pizza in Gudensberg hatten wir auch keine Lust.
Blieb nur noch die Jausenstation in Kirchberg.
Hmm. Jaaaa. Gute Idee, weil lecker. Aber der Feldweg da hin ist kurz und langweilig.

Also haben wir versucht von der anderen Seite heran zu kommen, wir wußten, dass da ein Feldweg in ein nettes Tal führt, mit vielen blühenden Büschen, da muß man doch irgendwie auch hin kommen.
Die Jausenstation ist da wo die 9 ist. Von Kilometer 0 bis 3 haben wir uns auf vertrauten Wegen bewegt, 3 bis 9 fallen unter "irgendwie hin kommen"....

Bei Kilometer 3 laufen wir durch ein duftendes Rapsfeld. Der Raps ist dieses Jahr sehr klein und blüht noch spärlich. Es ist einfach zu kalt und zu trocken.

Wir queren die Fritzlarer Straße und verlassen die vertrauten Wege. Die Bank steht direkt am Feldweg kurz hinter der Straße. Ein nettes Plätzchen, vor allem wenn der Irgendwas(Weiß? Rot?)-Dorn blüht.

Leider geht der Weg nicht wie gehofft am Bach entlang Richtug Nachbarort sondern macht plötzlich einen 90 Grad Knick, um sich dann wieder Richtung Niedenstein zu wenden.

Unten im Tal, wo der Weg abknickt stehen putzige Pflanzen. Eine ganze Wiese voll.
Laut www müßte es sich hier um Pestwurz handeln.

Leider führt der Weg so überhaupt nicht in unsere Richtung, so dass wir jetzt querfeldein latschen. Den Bach nach Kilometer 4 können wir zum Glück trockenen Fußes auf einem alten Baumstamm und Steinen überqueren, dann noch ein Stück über den Acker. Danach folgen wir wieder einem Feldweg.

Bei Kilometer 5 queren wir wieder einen Bach und kommen an diesem Hochsitz vorbei. Die Büsche sind am blühen und in der Hecke quasseln die Vögel. Eine wunderschöne Ecke.

Danach bewegt sich der Weg wieder von unserer Richtung weg, so dass Männe wieder quer durch den Wald will. Bergauf durch Gestrüpp und Geäst.
Aber danach haben wir es geschafft, der Feldweg auf den wir treffen führt genau zu einem bekannten Waldstück.

Dem Waldrand müssen wir nur noch folgen (zwischen Kilometer 6 und 7), der Ort ist schon zu sehen.

Zwischen Kilometer 7 und 8 queren wir wieder einen Bach, die Ems. Ist das nicht eine schöne Brücke? Diese Sandsteinbrücke stand früher unten im Ort, mußte aber durch eine breitere ersetzt werden. Daher wurde diese denkmalgeschütze Sandsteinbrücke hierher versetzt, um den Übergang für einen Rundwanderweg zu ermöglichen.

Auf der kopfsteingepflasterten Brücke.

Als Belohung für unseren Querfeldeinmarsch gibt es ein leckeres Schnitzel mit Zwiebel und Tomate und Käse überbacken. Das hammer uns verdient....

Satt und müd machen wir uns auf dem Heimweg, vom Feldweg aus kann ich schon (fast) mein Sofa sehen, also das Wohnzimmerfenster...
Abe es war eine schöne Runde und wir sind ordentlich durchgelüftet.

Ich hoffe, euch hat der Spaziergang gefallen!
lg vom Ibu

Kommentare:

  1. Das war aber ein abwechslungsreicher Osterspaziergang, der euch an wirklich netten Orten vorbeigeführt hat. Und so mies sah das Wetter nicht aus ;-)

    LG
    Connie

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  2. Was ein schöner Osterspaziergang! Unser hat zähneklappernd auf der Couch stattgefunden ;-)
    Ihr seid in einer sehr schönen Umgebung zuhause und das Wandern scheint auch nicht allzu anstrengend zu sein; in unserem Alter loben wir uns unser plattes Oderland hier!
    Liebe Grüße - immer noch von der Baustelle
    Regina

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  3. Ich hab HUNGER *lach* Ein wunderschöner Spaziergang war das - hier wars, bis auf ein paar Stunden am Sonntag, wirklich häßlich - da haben wir lieber auf Frischluft verzichtet und uns den Hintern auf der Couch platt gedrückt *lach*

    Dickes Bussi aus Wien,
    nima

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