Dienstag, 4. April 2017

Zweites WiNiWi-Synchronkochen // Thüringer Rostbrätel

Na? Habt Ihr alle gut gefrühstückt? Das hoffe ich mal, falls nicht knurrt Euch nach dem Lesen des Posts garantiert der Magen. Also lieber noch mal fix was essen und beschwert Euch nicht, ICH hab Euch vorgewarnt!!!!

Am Wochenende haben wir unser zweites Synchronkochen veranstaltet. Wir, das sind meine Internetfreundinnen Tanni und Nicole und meinereiner. Internet ist schon was Feines, kann ich Euch sagen!

Auf Wunsch von Tanni gab es diesmal Thüringer Rostbrätel. Beim letzten Großeinkauf in Leipzig für meine Eltern hatte ich für meine beiden Mädels nämlich auch ein paar so richtig typische ostdeutsche Sachen mitgenommen, von Bambina über Halorenkugeln bis hin zu einem Brätelgewürz.

Dieses sollte am Wochenende benutzt werden.

Ich schreibe Euch jetzt kein genaues Rezept auf, im Internet findet Ihr dazu wirklich jede Menge. Als Beispiel verlinke ich Euch dieses hier: Thüringer Rostbrätel.

Hier seht Ihr (neben durchwachsenem Schweinenacken) die Hauptzutaten: vieeeele Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze nach Geschmack (bei mir Salz, Pfeffer, gemahlener Kümmel und Majoran, Bier (in meiner Familie traditionell Köstritzer Schwarzbier) und Senf. Auch da habe ich einen thüringer verwendet, ich finde den Unterschied schmeckt man deutlich.

Der Nacken wird nach Geschmack gewürzt...

... und von allen Seiten dick mit Senf bestrichen. Für 10 Steaks ging der ganze Topf Senf drauf. Danach werden die Steaks immer abwechselnd mit Zwiebel und Koblauch in eine verschließbare Schüssel gepackt.

Als oberste Schicht noch einmal Zwiebeln darauf und dann mit Bier auffüllen, bis die Steaks bedeckt sind. Die Schüssel verschließen und für mindestens 24 Stunden kalt stellen und durchziehen lassen.

Die Steaks aus der Marinade nehmen und denn Holzkohle (wichtig!)- Grill anheizen.
Die Zwiebeln aus der Brühe fischen und abtropfen lassen.
Zwiebelreste vom Steak entfernen, diese verbrennen zu schnell.


In einer Pfanne die Zwiebeln so lange braten bis sie goldbraun sind. Eventuell noch mit etwas Honig abschmecken.

Die Steaks auf den Grill packen und braten .
Natürlich kann man das Fleisch auch in der Pfanne braten, aber original sind sie vom Grill und der Thüringer schwört auf Holzkohle! ;-)

Und dann: Maaahlzeit!

 Als Beilage gab es bei meiner Familie entweder eine Scheibe Brot oder einen Kartoffelsalat.
Bei uns gab es dazu einen Rest Mangoldgemüse auf sizilianische Art (mit Tomate, Rosinen und Zimt) vom Vortag, östereichischen Käferbohnensalat und Gurkensalat auf Thüringerart (mit Schmand, Dill, Salz + Pfeffer + Zucker). Die Bohnen hat mir Nicole geschickt, von Ihr ist auf der Tipp diese mit Kürbiskernöl und Zwiebelchen als Salat zu essen. Suuuper lecker.

Das war wieder ein tolles Synchronkochen in WiNiWi (Winnekendonk-Niedenstein-Wien). Bin schon gespannt, was wir als nächstes kochen werden und freue mich darauf.

Habt einen schönen Tag!
das Ibu

Kommentare:

  1. Frau Krug musste erstmal ergooglen, was Käferbohnen sind. Jetzt weiss sie es ;-)

    Das Rostbrätel sieht ja superlecker aus!!! Kommt auf die Sommergrillliste. (Im Südenwesten der Republik gibt es etwas ähnliches, das heisst Schwenksteak).

    Allerdings haben wir im moment keinen Grill (unser Holzkohlegrill durfte nicht mit umziehen, weil durchgerostet), aber das wird sich wohl schnell ändern. Männe liebäugelt seit unserem 1. Besuch beim "Landi" (da kriegt der Schweizer Landbewohner alles, was er braucht, von Pflanzen über Bier bis Klopapier) mit einem schicken Gasgrill ;-)

    Wenn ich rausgefunden habe, was Schweizer gerne grillen (und grillen tun sie, dass habe ich inzwischen rausgefunden), werde ich Bericht erstatten.

    LG
    Connie

    AntwortenLöschen
  2. Hihi, das mußte ich auch erst einmal googeln. Was hier Feuerbohnen heißt und nur in Samenform verkauft wird, nennt sich in Östereich Käferbohen und man bekommt sie in Dosen.

    Bi schon auf schweizer Grillspezialitäten gespannt! :-)

    AntwortenLöschen
  3. Das habe ich noch nie selbst gemacht, werde das aber ganz sicher alsbald tun. Guten Appetit! LG Uta

    AntwortenLöschen
  4. Da ich zu Mittag nur ein Weckerl hatte, hab ich jetzt schon wieder Hunger *lach* Und ich bin schon voll gespannt, was wir beim nächsten Mal kochen ♥

    Dickes Küssschen
    nima

    AntwortenLöschen
  5. Mhmmmm, das sieht echt lecker aus. Das muss ich gleich einmal nachkochen.

    Liebe Grüße
    Sonja

    AntwortenLöschen