Mittwoch, 3. Mai 2017

Drittes WiNiWi Synchronkochen

Am letzten Wochenende haben sich die WiNiWis wieder zum Synchronkochen verabredet.
Die WiNiWis sind Tanni aus Wi, Ibu aus Ni und Nicole aus Wi.
Und das Synchronkochen war gar kein Kochen.
Vielmehr war es ein Synchronbacken.
Nach den Krautwickeln und den Bräteln sollte es diesmal Übernachtbrötchen geben.

Ogottogottogott.
Backen?
Ich?
*panik*

Ich backe ja extrem wenig und wenn, dann nur einfache, idiotensichere Rezepte. Weil Rezepte und ich, das ist so ne Sache. Beim Kochen halte ich mich ja grund-sätz-lich nicht ans Rezept. Ich bin da lieber kreativ und mache mein eigenes Ding draus. Aber beim Backen MUSS ich mich ans Rezept halten, damit es überhaupt was wird. Und etwas müssen müssen hasse ich! *grins*

Am Samstag starteten wir am Abend mit den Vorbereitungen. Es sollte die Übernacht Bürli geben, das Rezept findet Ihr bei Tanni auf dem Blog.

Aus diesen Zutaten wird am Abend der Teig geknetet und dann bis zum nächsten Morgen kalt gestellt.

Und als Beweis, dass genaue Rezepteinhaltung und Ibu miteinander nicht geht, war mein Teig viel zu flüssig. 500g Mehl und 350ml Wasser...bei Tanni der perfekt geknetete Teig...bei Ibu Matsche.
Aber wie man auf dem Bild oben sieht, es waren wirklich genau 350ml Wasser und der TM hat 500g Mehl angezeigt. Hmpflgr.

Nach einem gefühlten weiteren Pfund Mehl und längerer Handarbeit sah auch mein Teig aus wie Teig.

Am nächsten Morgen hat mein Teig mich angeguck...
Er war schön auf gegangen, welch eine Erleichterung.

Nach einer Stunde im Warmen wird der Teig nur auf die Arbeitsfläche gekippt und in Stücke zerlegt. Hier kamen das Blechkuchenbrett meiner Oma und der Teigstecher von meinen Mädels das erste Mal zum Einsatz.

Und dann habe ich fast die ganze Zeit bei Backofen-TV in der Küche verbracht.
gehen sie auf? Werden sie was? *zappel*

Und WIE sie was geworden sind. ♥

Knusprig, schön schwer (nicht so luftige, aufgeblasene Dinger wie manchmal vom Bäcker) und eine tolle Porung.

Die wird es definitiv bald wieder geben. Da bin ich mir ganz sicher.
So, nun hab ich Hunger und verschwinde in Richtung Kühlschrank.
Euch noch einen schönen Tag!
das Ibu

Kommentare:

  1. Jaaaa es war wiedermal so toll mit euch ... und ich bin auch keine gute Bäckerin, aber das haben wir schon verdammt gut hinbekommen, nicht? Ich hab mir übrigens auch schon so einen Abstecher *hihi* bestellt - denn die Brötchen wirds auch hier bald wieder geben.

    ich bin schon gespannt, was wir als nächstes aushecken :-)

    dickes Bussi aus Wi,
    nima

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  2. Sind dir sehr gut gelungen, die Übernachtbrötchen! Das der Teig trotz genauer Wasserzugabe zu weich war, kann daran liegen, dass dein Mehl weniger Wasser aufgenommen hat als das von Tanni - hängt u.a. vom Mahlgrad (und noch vielem anderen ab). Ich nehm immer erst mal weniger Wasser, und taste mich dann ran.

    So einen Abstecher habe ich zwar nicht, aber der Spätzleschaber, der zu meinem Spätzlebrett gehört, funktioniert bestimmt auch. Dann kommt der arme auch mal zum Einsatz - ich schabe meine Spätzle mit dem Messer.

    LG
    Connie

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  3. Mädels, das war erst der Anfang Eurer Bäckerkarrieren... wartet ab, was wir demnächst ausprobieren ;o)

    Es hat wieder unbändigen Spaß gemacht und die Ergebnisse sprechend doch für sich.

    Dickes Drückerle aus Wi vom Niederrhein
    Tanni

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