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Mandello del Lario // Urlaubsbilder nachgereicht

Leider hat unser Urlaub sehr abrupt geendet. Ich habe Euch ja noch nicht einmal Bilder gezeigt.
Das hole ich jetzt mal fix nach. Nur ein paar.

Wie immer im September sind wir zum Motorradtreffen an den Lago di Como gefahren. Mittlerweile fühlt es sich wie nach Hause kommen an. Alles vertraut und liebe Freunde warten schon.

Die Hinfahrt war recht abenteuerlich. Die Zwischenübernachtung wurde sehr spontan in ein Hotel verlegt, nachdem die Temperaturen im Minutentakt weniger wurde, je weiter nach Süden wir kamen. 
Bei Dauerregen und 7 Grad habe ich dann das Navi auf das nächst gelegene Hotel programmiert. Nach Campingplatz war mir irgendwie nicht.... *bibber*

Am nächsten Tag sollte es dann durch die Schweiz bis nach Chiavenna gehen. Bisher sind wir immer nur durch gefahren, diesmal wollten wir anhalten und den Ort und den Wasserfall anschauen.
Auch dieser Tag endete ganz spontan. Nach einer wunderschönen Fahrt durch die Schweiz standen wir 17 km vor Chiavenna vor einer Straßensperre. 
Bergrutsch.
Umleitung über den Berninapass.
370 km Umweg.
Ahhhhh, ich konnte die Dusche schon fast sehen.

Also die Strecke war wirklich wunderschön. Aber nach 8 Stunden Fahrt war das echt nicht mehr nötig. Vor allem hätte eine verständliche Beschilderung in der Schweiz Minimum 2 Stunden Fahrt gespart, dann wären wir nicht nach Sankt Moritz und Chiavenna abgebogen, sondern wären gleich gerade aus Richtung Berninapass gefahren. Es stand leider immer nur ein Schild mit der Aufschrift "Stampa" und einem Gesperrt-Zeichen. In der Gegenrichtung in Italien stand in 3 Sprachen, dass der Transit in die Schweiz gesperrt ist. Damit kann man doch was anfangen. Aber mit Stampa? Sagt mir so überhaupt nix. Jetzt weiß ich, dass das ein kleiner Ort an der Strecke ist, in dem es den Bergrutsch gab.

Wasserfall Acquafraggia bei Chiavenna

Den Wasserfall haben wir uns dann natürlich trotzdem noch angesehen. Wahnsinn. Leider wirkt er auf den Bildern nicht so gigantisch.

Lago di Como, Villa Balbianello
In Mandello haben wir uns dann wieder mit Schwägerin und den Patenmuckeln getroffen und zusammen einiges unternommen, bis das Moppedtreffen angefangen hat. Zum Beispiel haben wir uns ein Motorboot gemietet und sind damit auf dem See herum geschippert. 

Fischerboot im Hafen

Davon hat Schwager schon die letzen beiden Male geträumt. Ich brauch das nicht unbedingt, ich kann stundenlang mit dem Personenschiff über den See gondeln und das restliche Geld verfressen. Aber nett war es trotzdem.

Alpe Guimello
Dann waren wir auf der Alpe Guimello und sind einmal rund um den Monte Croce di Muggio herum gelaufen. Leider hat dann die Hälfte der Mannschaft gestreikt, so dass ich unbedingt noch mal hin und dann auch auf den Berg hinauf steigen muss.

 Heimfahrt nach der Wanderung .... toootal geschafft von 2 Stunden wandern *augenverdreh*. 


Tja, und dann ging das Moppedtreffen los. Der erste Tag (Freitag) war wettertechnisch noch ganz nett, dafür hatten die beiden älteren männlichen Schwarzwälder ganz miese Laune. Der große Patenmuckel ist gleich ganz zu Hause geblieben, der andere ist muffelig mit durch das Guzziwerk getrottet.

 Die beiden hier hatten aber richtig Spaß, hihi.



Samstag und Sonntag sind dann komplett ins Wasser gefallen. Aber so richtig. Es hat 30 Stunden am Stück geregnet. Kein sachter Landregen, es hat richtig geschüttet.

 Wir sind natürlich trotzdem los. Mussten nur zwischendurch immer mal wieder Schuhe und Hosenbeine trocknen

nix los auf dem Parkplatz

 Mandello ist auch bei Regen schön, vor allem die autofreihe Altstadt




Privatpool vorm Zelt
 Ich war sehr froh, dass wir eine Ferienwohnung hatten. Wir hatten erst überlegt, ob wir auf den Campingplatz gehen....

Die Family ist am Sonntag wieder heim gefahren, weil ab Montag die Schule wieder angefangen hat.

Bei Papa im Garten. Wir bekommen gerade frische Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln eingepackt.
In Bar Nummer 2 :-)
  Mit unseren Freunden hatten wir am Sonntag trotzdem noch ganz viel Spaß. Erst beim Papa ein Gläschen Wein und ein Stück Wurst, dann in eine Bar auf ein Bier und Fingerfood (danach war ich ab hier eigentlich schon satt...), in eine Cantina auf noch ein Bier mit Oliven und später Pizzaessen im Nachbarort.
In der Cantina steht ein Hühnchen äh Galetto
Lachen und Reden mit Händen, Füßen, Deutsch, Englisch und Italienisch. Herrlich. Bis nächstes Jahr!!! Ich freu mich schon.


Die restlichen drei Tage haben wir mit Wanderungen in alle Richtungen verbracht.

 Dabei haben wir ganz in der Nähe, quasi hinter dem Nachbarort Abbadia Lariana noch einen tollen Wasserfall entdeckt. Die Cascata di Cenghen. Eine traumhafte, wilde Ecke. Keinerlei Menschen, weil kaum ausgeschildert. Details zur Wanderung siehe hier.







 Hach ja, ich könnte schon wieder da hin fahren....
Habt es fein,
das Ibu

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