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Wollmeisen Yarn-Club 2017 die Dritte // Niki

Wie ich Euch im März schon erzählt hatte, habe ich mir dieses Jahr den Wollmeisen-Club gegönnt.
Paket Nummer 1 war das Tuch Radium, Paket 2 war eine Jacke aus Lace (die Wolle dazu habe ich komplett verkauft, weil so gar nicht meins) und Paket Nummer 3 ein Pulli aus Pure.

Die Anleitung für den Pullover stammt diesmal von Åsa Söderman und hat Niki de Saint Phalle mit ihren fröhlich bunten Skulpturen als Vorbild.

Quelle: http://www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit / Archiv | Beitrag vom 26.04.2016

Im Paket waren 3 Stränge Pure in den Farben 
Hon (hellgrau) - nach „Hon − en katedral“ (schwedisch: „Sie − eine Kathedrale“), die größte Nana von Niki vor dem Stockholmer Moderna Museum
Jean (dunkellila) - Jean Tinguely, Künstler und ihr Ehemann
Le Paradis Fantastique (pink-rot) - Figurengruppe von Niki  und Jean für das Dach des französischen Pavillons auf der Expo 67 in Kanada

Und so sieht der Entwurf von Åsa Söderman aus:
Quelle: Ravelry

Und so sieht mein "Niki" aus.

Nicht ganz nach Anleitung *grins*

Der Pullover wird von oben nach unten in Runden nach Asa’s Ziggurat-Methode gestrickt, einer nahtlosen Technik nach dem Vorbild von Tuuila’s “Tailored Sweater = Maßgeschneiderter Pullover” Methode.
Begonnen wird mit einem Kreuzanschlag am Rücken und den Schultern. Beide Schultern werden abwechselnd gestrickt, während die Ärmelkäppchen für die gleichzeitig ein gestrickten Ärmel entstehen. 
Am Anfang etwas kniffelig und da es das erste Mal war, auch nicht so ganz sauber, aber eine wirklich interessante neue Methode. Und die Passform ist super.

Ich habe die Streifenfolge verlängert und noch ein paar ockerfarbende Streifen eingebaut. Letztere habe ich ausgewählt, um noch etwas mehr bunte Nana einzubauen.
Die Ärmelbündchen habe ich nach Anleitung gestrickt. Beim unteren Saum hatte ich keine Lust mehr und wollte schnell fertig werden (Paket Nummer 4 war bereits unterwegs), so dass ich da einfach ein normales 2li+2re-Bündchen gestrickt habe.
Dafür habe ich aber vorher mit verkürzten Reihen den Pulli am Hintern noch verlängert.

Für den zweifarbigen, überlappenden Kragen hat meine Wolle nicht mehr gereicht. Das kleine Paket war mit einem Strang Hon extrem knapp kalkuliert (mir ging es nicht allein so). Ich musste mir für die letzten beiden Reihen sogar noch einen Rest Hon besorgen.

Mein Kragen besteht aus 5 Reihen 1li+1re in Hon und in der letzten Reihe noch mal als Farbtupfer das Gelb (sieht man leider zu wenig, das Paradies wäre besser gewesen).

Hier sieht man die tollen Farben noch mal so richtig schön.

Das zweifarbige Bündchen im Detail. 
Damit bin ich auch nicht so richtig zufrieden. Das war ein ganz schönes Gefummel und es sieht auch im zweiten Versuch total unordentlich aus. Aber das bleibt jetzt so.




Und mit meinem Niki hüpfe ich jetzt rüber zu RUMS.

Habt es fein!
das Ibu


Kommentare

  1. Der Pulli sieht genial aus!
    (und irgendwann muss ich mich mal an die Ziggurat-methode wagen)

    LG
    Connie

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  2. Richtig schön ist er geworden und Du wirst ihn lieben und viel mit Dir herum schleppen :-) Die Bündchen hätte man sicher viel einfacher, dezenter und mit dem gleichen Effekt in Mosaik stricken können. Ansonsten - nix zu meckern. Ich stricke ja auch alles von oben aber Ziggurat habe ich noch nicht probiert. So wie das bei Dir aussieht, muss es eine optimale Variante sein.
    Liebe Grüße und ein strickiges Advents-Wochenende
    Regina

    AntwortenLöschen

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