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Italienischer Pfeffertopf a la Ibu // Einfach und doch sooo gut

Hallo Ihr Lieben. Seid Ihr satt? Wenn nicht, dann mache ich Euch jetzt Hunger *fiesgrins*
Ich liebe ja Rezepte, die mit wenigen (guten!) Zutaten viel Geschmack erzeugen.
Solch ein Rezept war neulich auf meinem Küchenkalender. Außerdem ist ein neuer Schmortopf hier eingezogen, den ich für halbes Geld im Internet geschossen habe und der dringends ausprobiert werden wollte. Ihr kennt das nech?

Auf meinem Kalender war dieses Rezept für Peposo - Pfeffer Fleisch von der Zeit.
Möglicher Weise könnt Ihr es nicht lesen, da dieser Teil nur für registrierte Leser ist.
Es besteht nur aus genau 4 Zutaten: 600 g Rindfleisch (aus dem Unterschenkel, zum Beispiel Beinscheiben), 1 El zerstoßener schwarzer Pfeffer, 500 ml Rotwein und Salz.

Peposo ist ein Rezept der einfachen, arbeitenden (toskanischen) Leute, die morgens das Essen ans Feuer setzten und Abends dann den langsam gegarten Eintopf aßen. 

Im Internet finden sich dazu viele verschiedene Rezept-Varianten.

Ich hatte 5 Zwiebeln in halbe Ringe geschnitten, 1 Knolle chin. Knoblauch, etwas Rosmarin aus dem Garten, 2 Lorbeerblätter, eine Chilischote.

 Dazu 2 Beinscheiben vom Metzger und da die relativ klein waren noch ein Stück durchwachsenen Rinderbraten. 


 Das Fleisch habe ich portionsweise in groben Würfeln in etwas Olivenöl angebraten, ebenso die Beinknochen...

... und danach dann noch die Zwiebeln und den Knofi.

Jetzt das Fleisch+Knochen wieder dazu, ebenso Rosmarin, Lorbeer, eine ordentliche Portion schwarzer Pfeffer (bei mir 1 EL Melange Noir) und dann das Ganze mit dem Rotwein (500ml) ablöschen.
Aufkochen und auf kleiner Stufe für die nächsten 3-4 Stunden köcheln lassen.
Ab und zu kontrollieren, dass noch genug Flüssigkeit da ist. Ggf. Rinderfond nach gießen.
Am Ende sollte das Fleisch butterzart und die Flüssigkeit fast verkocht sein. 

Dazu gab es bei uns gegrillte Tomaten, geschmorte Artischocken und getoastetes Weißbrot.

Ich hab jetzt prompt auch Hunger, aber zum Glück gehen wir heute Abend fein essen.
Bis denne,
das Ibu




Kommentare

  1. Das klingt gut und nach einfacher Küche, wird probiert.
    Danke fürs Teilen
    LG Mirella

    AntwortenLöschen
  2. Zahn tropf... das sieht lecker aus. Danke fürs Rezept, muss aber den Pfeffer weglassen oder ersetzen... komm an Pfeffer leider nicht ran(mag ihn nicht).
    Lieben Inselgruß
    Kerstin

    AntwortenLöschen
  3. HUNGER!! Das klingt sehr sehr gut - ich schreibs mal auf die endlose Nachkochliste :-)

    Dickes Bussal
    nima

    AntwortenLöschen

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